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| Was sind pilzfeste Rebsorten? |
| Warum sind pilzfeste Sorten für den Weinbau so wertvoll? |
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ROBUSTE
Rebsorten, eine naheliegende Alternative zum Pflanzenschutz! Die ökologisch orientierte Weinbaupraxis befasst sich intensiv mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). Hier ein paar Sortenbeispiele: Johanniter, Solaris, Saphira, Seyval blanc für Weißwein; Regent, Léon Millot, Maréchal Foch für Rotwein. Die Entwicklung einer neuen Rebsorte von der Kreuzung bis zu ihrer Einführung in die Praxis dauert 15 bis 30 Jahre und mehr, eine sehr lange Zeit!
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Was sind pilzwiderstandsfähige Rebsorten?
Für
die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten werden verschiedene Begriffe
verwendet: Hybriden, Direktträger, interspezifische, pilzfeste,
pilzresistente, pilztolerante oder einfach robuste Rebsorten. Die pilzwiderstandsfähigen Reben sind aus Kreuzungen zwischen Europäerreben und pilzresistenten amerikanischen Arten hervorgegangen; neuere Züchtungen sind komplexer, und es können auch asiatische Arten beteiligt sein. Daraus geht auch hervor, dass alle diese Rebsorten nicht gentechnologisch, das heißt ohne Gentransfer, gezüchtet wurden. Die meisten Sorten, die heute noch als Hybriden oder Direktträger bezeichnet werden, entstanden um die Jahrhundertwende von 1880 bis 1935 in Frankreich. Man wollte die Krankheitsresistenz der amerikanischen Reben und deren Reblausresistenz mit der Qualität der Europäersorten kombinieren. Die Hoffnung, diese Reben könnten trotz Reblausverseuchung auf eigener Wurzel direkt und nicht als Pfropfreben angebaut werden, erfüllte sich nicht. |
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Was
meint man mit pilzwiderstandsfähig? |
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Warum
werden die Reben krank?´ |
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L.Stukenbrock |
© PIWI-international |
erstellt am 29.04.04 |